Ein Blick ins Buch, Kap. 2.3.2. Industriegesellschaft, Kirche und Religion
Ein Auszug aus dem Buch "Auf der Suche nach den Tieren in der deutschen Soziologie"
Max Weber, Alexander Rüstow und die Philosophische Anthologie
Autor: Vokler Kempf
Klappenbroschur, 673 Seiten, ISBN 978-3-87336-868-2; Ladenpreis 29,90 € (inkl. 7 % MwSt.)
Artikel-Nr. (ISBN) 978-3-87336-868-2
Max Weber ist als Begründer der modernen Sozialwissenschaften eine verbindende
Größe, um über Mensch-Tier-Verhältnisse zu einer Verständigung zu gelangen.
Auch Max Scheler ist als Begründer der Philosophischen Anthropologie eine
Zentralgestalt, um dessen "Sonderstellung des Menschen" gerne disputiert wird,
wenn es um die Tiere geht. Dabei setzt ein verantwortungsvolles Verhältnis des
Menschen zu den Tieren eine Sonderstellung des Menschen voraus.
Aber auch die Möglichkeit der Verfehlung ist damit gegeben. Wird in der deutschen
Soziologie die Tiere betreffend gerne mit der Frankfurter Schule Kapitalismuskritik
geübt, in der sie sich zu erschöpfen droht, bietet sich als Alternative die Besinnung
auf die geistigen Gründerväter der Sozialen Marktwirtschaft an.
Der Fokus gilt hierbei dem Heidelberger Sozioligen Alexander Rüstow und seinem Diktum,
der Wirtschaft einen Ordnungsrahmen zu setzen und damit überwirtschaftlichen Anliegen
wie dem Tierschutz Rechnung zu tragen.
Das bleibt bis heue eine Herausforderung für die Beziehung von Mensch und Tier.
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