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Untergänge die untergehen “(...) Klimakatastrophe Über das Ozonloch redet fast niemand mehr, denn es wurde von der Mutter aller Apokalypsen, der Klimakatastrophe, abgelöst. Die Propheten des 21.Jahrhunderts sagen uns steigende Meeresspiegel, mehr Unwetter, Hitze und Dürre voraus. Ihre Computer haben es errechnet. „Schon die jetzigen Kinder und Jugendlichen werden pausenlos Katastropheneinsätze jahraus und jahrein erleben.“ Das sagte Herbert Gruhl, CDU-Politiker und später Mitbegründer der Grünen im Jahre 1976. Möglicherweise ist es heute so wahr wie damals.” (Michael Miersch, in: Cicero online vom 8.10.2008(http://www.cicero.de/97.php?ress_id=6&item=2859)
2.8.2008 (ddp-Kolumne der Woche) Den Widerspruch zwischen Wort und Tat beim Klimaschutz überwinden --Von Kurt Biedenkopf--
Dresden (ddp) Alle sind unzufrieden mit dem hochkarätigen G8-Klimagipfel in Japan Ein Gipfel der Hilflosigkeit sei es gewesen Keine wesentlichen Fortschritte, Trippelschritte und vage Ziele - Klimaschutz im Kriechgang: So lauten die Kommentare.
“(...) Den Worten fehlen die Taten. Mit der Nachfrage einer wachsenden Weltbevölkerung steigen die Preise für Öl und Gas. Das sollte uns veranlassen, unsere Nachfrage zu reduzieren. Aber die Bereitschaft ist gering. Wir erwarten Subventionen vom Staat und streiten um die Pendlerpauschale. Alle Versuche, die Geschwindigkeit auf den Autobahnen zu begrenzen, um Energie zu sparen, sind gescheitert. Für die Wärmedämmung unserer Häuser erwarten wir staatliche Förderung. Jede tatsächliche Einschränkung unserer Lebensgewohnheiten stößt auf Besitzstände, die Widerstand hervorrufen. Das ist in Deutschland nicht anders als in den anderen Ländern des Westens. Eine brauchbare Klima- und Energiepolitik kommt so nicht zustande.
Dieser Widerspruch von Wort und Tat muss überwunden werden. An ihm scheitert sonst jeder Versuch, die fortschreitende «Plünderung unseres Planeten« (Herbert Gruhl) politisch zu begrenzen. Die wirkliche Frage lautet: Sind wir bereit, die Herausforderungen unserer Zeit anzunehmen? Sie werden zwar anders, aber nicht geringer sein als jene, denen sich unsere Eltern und Großeltern gegenübersahen, als sie daran gingen, Europa nach seiner Zerstörung wieder aufzubauen. Sie haben sich beschränkt, jede Arbeit und Last auf sich genommen und Leistungen erbracht, die unter normalen Bedingungen weder gefordert werden können noch erbracht werden müssen. (...)” Volltext: (http://www.ad-hoc-news.de/drucken.html?art_id=18703439)
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21.7.2008, Pressemitteilung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) „Ich kann mir ein Leben ohne Natur nicht als erfülltes Leben vorstellen“
Zum 60. Geburtstag von Dr. Fritz Brickwedde, dem Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, am 23. Juli
“Osnabrück. Irgendwie haben es ihm die Sachsen angetan. Einer, sagt er, hat ihn entscheidend geprägt: der Gnaschwitzer Bauernsohn und spätere CDU-Rebell Herbert Gruhl. Als der CDU-Bundestagsabgeordnete im September 1975 seinen Bestseller ‘Ein Planet wird geplndert Die Schreckensbilanz unserer Politik’ veröffentlicht, trifft er dem 27-Jährigen mitten ins Herz. ‘Ein Mann, der seiner Zeit weit voraus war’, schwärmt Fritz Brickwedde noch heute. Fortan wird der Umweltschutz für ihn Passion und Profession: als Umweltreferent im Landkreis Emsland, als Regierungssprecher im Kabinett des niedersächsischen Ministerpräsident Ernst Albrecht und schließlich als Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück. Und wenn er am heutigen Mittwoch, dem 23. Juli 2008, seinem 60. Geburtstag, gefragt wird, was denn sein Herzensanliegen sei, fackelt er nicht lange: ‘Die Jugendlichen aus ihren virtuellen Scheinwelten herausholen und ihrer Naturentfremdung begegnen.’ (...)” (Volltext: http://www.dbu.de/123artikel27900_106.html)
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Eberhard Bueb, Gründungsmitglied und ehem. Landesvorsitzender der Grünen in Bayern im Interview mit der Frankenpost vom 11.7.2008:
“Ich war vorher in der FDP sehr engagiert. Der entscheidende Grund waren zwei Bücher: „Grenzen des Wachstums“ des Club of Rome und „Ein Planet wird geplündert“ von Herbert Gruhl. Damals habe ich gesagt, dass uns die etablierte Politik ins Chaos führt und dass wir die Ökologie nach vorne bringen müssen. In der FDP war keine Diskussion darüber möglich.” (Volltext: http://www.frankenpost.de/nachrichten/regional/laenderspiegel/art2388,859206)
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Unter der Überschrift “Rock, Protest und lange Haare” heißt es bei der Passauer Neuen Presse-Online am 15.4.2008 über 1968 in Ostbayern u.a.:
“Was ist also geblieben von 1968? Für den Pfarrkirchner Ludwig Hobelsberger fällt das Fazit ernüchternd aus: „Im Rückblick muss ich sagen, dass die 68er mit ihren Ideen und Modellen gescheitert sind.“ Das sieht Max Winkler ganz anders. Ihn prägte vor allem die aufkommende Ökobewegung. „Ich hörte 1972/73 einen Vortrag von Carl Amery, den ich später persönlich kennen lernte, über die Grenzen des Wachstums.“ Ab diesem Zeitpunkt engagierte sich der Simbacher aktiv für die ökologische Politik. Er gründete eine Studentenbewegung, „Club of Garching“, und war 1978 einer der Mitbegründer der „Grünen“. „Wir haben uns damals zusammengetan - von Rudi Dutschke bis Herbert Gruhl.“ Beide zählten zu seinem Freundeskreis.” (Volltext: http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.php?cid=29-19641142&Ressort=pol&Ausgabe=a&RessLang=&BNR=0)
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Unter der Überschrift “Die Moderaten kommen” bemerkt Der Tagesspiegel vom 27.3.2008 zum Beitrittsgesuch des Ex-Grünen Oswald Metgers zur CDU auf der Titelseite:
“Bei der CDU ist, auch wenn der Vergleich jetzt ein wenig schief daherkommt, der Satz richtig, dass sie die Grünen als Fleisch von ihrem Fleische zurückhaben wollen. Denn die Grünen sind beileibe nicht alle links, sondern eben auch solche wie zum Beispiel die Vespers: Vater Vesper CDU, Sohn Stefan beim Zentralkomitee der Katholiken, Sohn Michael lange Grünenpolitiker und Vizeministerpräsident in Nordrhein- Westfalen, heute beim DOSB. Also nicht nur Ökosozialisten und Ex-KBWler, sondern auch einfach sehr Friedens- und Ökologiebewegte, noch dazu aus der christlichen Ecke. Was ist auch konservativer als die Erhaltung der Umwelt, wenn man das Wort richtig versteht? Überhaupt war der Ursprung der Grünen genau das, die wertorientierte Ökologiebewegung um Herbert Gruhl in den endsiebziger Jahren. Dass die CDU ihn nicht halten konnte, ihn und seinesgleichen, treibt einen wie Heiner Geißler, damals Generalsekretär, heute noch um. Deshalb treibt er sich auch bei Attac herum: Weil dort das Potenzial einer CDU zu finden ist, die nicht dem Slogan Freiheit statt Sozialismus, sondern „Solidarität statt Kapitalismus“ folgen würde. Das sind nicht wenige, wie die jüngsten Wahlen gezeigt haben, und es sind vor allem viele Junge.” (Volltext: (http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Titelseite;art692,2500608)
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