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Königswinter, den 19.10.2001
PRESSEMITTEILUNG
Verleihung des Herbert-Gruhl-Preises an Prof. Dr. Friedhelm Farthmann, Staatsminister a. D, Freitag, 19.10.01, 21.00 Uhr, Königswinter, Adam-Stegerwald-Haus. (Die Preisverleihung findet im Rahmen der Wochenendtagung „Herbert Gruhl kontrovers“ statt, deren Anlaß der 80. Geb. des 1993 verstorbenen Umweltpolitikers und Bestsellerautors Herbert Gruhl ist).
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In der überreichten Urkunde wird der Preis mit den Worten begründet: „Die Auszeichnung gilt dem Politiker, weil er besonders vorbildlich ökologische Erkenntnisse und politisches Engagement miteinander verbunden hat.“
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Der Preis ist eine Brosche aus echtem Gold, die das Relief der Kontinente zeigt. Heinz-Siegfried Strelow, Vorsitzender der Herbert-Gruhl-Gesellschaft, erklärte bei der Preisübergabe: „Herbert Gruhl hat als Politiker und Philosoph zeit seines Lebens vor der Plünderung des Planeten gewarnt. Wir wollen mit diesem Motiv ausdrücken, daß es für uns nichts wichtigeres gibt als die Bewahrung unseres Heimatplaneten.“
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Pressemitteilung der Herbert-Gruhl-Gesellschaft e.V. vom 10.12.00:
Naturkonservativ heute – erstes Jahrbuch
der Herbert-Gruhl-Gesellschaft e.V. erschienen
Die Ende 1999 gegründete Herbert-Gruhl-Gesellschaft e. V. hat ihr erstes Jahrbuch herausgebracht. Es wurde am 9. Dezember auf einer Tagung im Hotel „Litzbrück“ in Düseldorf-Angermund vom Vorstand der Gesellschaft vorgestellt.
Unter dem Titel „Naturkonservativ heute“ vereint das Jahrbuch der Gesellschaft, das im Verlag Die blaue Eule in Essen erschienen ist, eine posthum veröffentlichte autobiographische Skizze Herbert Gruhls („Ich über mich“) sowie Aufsätze etlicher Prominenter der Umweltbewegung, so etwa Franz Alt („Megastädte oder Lebensraum für alle?“) und dem Wissenschaftsjournalisten Theo Löbsack (In memoriam Rachel Carson und Herbert Gruhl“). Prof. Wolfram Ziegler, Leiter der Technischen Abteilung am Physik-departement der TU München, nimmt sich in seinem Beitrag „Haben wir zuviele Europäer?“ der Frage an, welchen Einfluß Bevölkerungsdichte und zivilisatorische Ansprüche auf die ökologischen Fließgleichgewichte haben. In einem weiteren Beitrag widmet sich Edward Goldsmith, seit 30 Jahren Herausgeber der renommierten britischen Zeitschrift „The Ecologist“ und Träger des Alternativen Nobelpreises, der globalen Lage; dabei sieht er in einem ungezügelten ökonomischen Wildwuchs, in einer „Technik außer Rand und Band“ sowie in der Klimaveränderung die drei ökologisch verhängnisvollsten Entwicklungen der Gegenwart. Buchrezensionen und Erinnerungen prominenter Zeitzeugen an Herbert Gruhl runden das Jahrbuch ab.
Herbert Gruhl (1921-1993), Autor des Öko-Bestsellers „Ein Planet wird geplündert“ (1975), in den Jahren 1969-1980 Bundestagsabgeordneter und umweltpolitischer Sprecher der CDU sowie 1980/81 kurzzeitiger Bundesvorsitzender der „Grünen“, hatte den Begriff „Naturkonservativismus“, auf den sich der Titel des Jahrbuches bezieht, als Umschreibung für seine politische und philosophische Weltanschauung geprägt. Die Gruhl-Gesellschaft (Geschäftsstelle: Rosenweg 4, 30627 Hannover) hat sich die wissenschaftliche Erschließung und Verbreitung des Lebenswerkes dieses Umweltpolitikers und Philosophen zum Ziel gesetzt.
Neben der Buchpräsentation setzte die Tagung in Angermund einen Schwerpunkt auf das Thema Tierschutz und Tierrechte; hierzu hatte man mit dem Düsseldorfer Vorsitzenden des „Politischen Arbeitskreises für Tierrechte in Europa (PAKT e.V.)“ Edgar Guhde einen kompetenten Referenten gefunden. Guhde erinnerte daran, daß auch unter der rotgrünen Regierung die Zahlen der Tierversuche wie auch der Fleischkonsum in Deutschland weiter gestiegen seien. Die barbarischen Tiertransporte und zahllosen unnützen Tierversuche bezeichnete er als ein Kulturschande
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